weitere Informationen:

 

 

Die FAQs zur Schadstoffuntersuchung in älteren Fertighäusern - häufig gestellte Fragen

Fertighausgeruch durch Chloranisole in der Raumluft älterer Fertighäuser, 2015

Ameisen- und Essigsäure in der Raumluft, 2016 (Kurzfasssung)

Formaldehyd in der Raumluft - Schadstoff-Info, 2002

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Fertighaus-Schadstoffe und Fertighausgeruch analysieren:
Formaldehyd, Essigsäure, Holzschutzmittel, Chloranisole, Chlornaphthaline


Schadstoffe in älteren Fertighäusern:

In älteren Fertighäusern (bis ca. Mitte der 80er Jahre) kann es auf Grund der verwendeten Gebäude- und Inneneinrichtungsmaterialien auch noch Jahrzehnte nach Errichtung zu Belastungen kommen. In erster Linie handelt es sich dabei um Formaldehyd, aber auch Holzschutzmittel, Flammschutzmittel oder fertighaustypische Geruchstoffe wie die Chloranisole oder Chlornaphthaline, die einen muffig-modrigen Geruch verursachen. Die mit den Holzwerkstoffen verbundene Freisetzung von Ameisen- und Essigsäure kann zu hohen Belastungen der Raumluft mit diesen Atemwegs-Reizsstoffen führen. Eine Sanierung ist in der Regel aufwändig und setzt in jedem Fall die Kenntnis der tatsächlichen Schadstoffbelastung voraus. Vorsicht bei Sanierungsangeboten: Eine energetische Sanierung der Aussenwände ersetzt keine nachhaltige Schadstoffsanierung und lässt z.B. bei erhöhter Belastung durch geruchsintensive Chloranisole meistens keine nachhaltige Geruchsbeseitigung zu. Für Verkäufer bieten wir das Erstellen eines Zertifikats als Nachweis über die unabhängige Schadstoffüberprüfung des zu veräussernden Objektes an.  

Schadstoffe in neueren Fertighäusern:

In neueren Fertighäusern (ab ca. 1990 bis heute) ist eine Belastung durch Formaldehyd, Holzschutzmittel und den fertighaustypischen Geruchsstoffen wie Chloranisolen und Chlornaphthalinen wenig wahrscheinlich, da hier die Regularien zur Verwendungsbeschränkung oder dem PCP-Verbot zu einer deutlichen Absenkung der Luftbelastung geführt haben. Bedingt durch den Einsatz des Baustoffes Holz kann es jedoch auch in neuen Fertighäusern, wie nach wie vor in den älteren Fertighäusern, zur lang anhaltenden Belastung mit den als Reizstoff wirkenden Ameisen- und Essigsäure kommen. Die Bestimmung dieser Reizstoffe ist deshalb in unserem Untersuchungsangebot unabdingbarer Bestandteil.


Wir empfehlen deshalb folgende Mindest-Raumluft-Untersuchungen auf Formaldehyd, Holzschutzmittel und die für den Fertighausgeruch typischen Geruchs- und Reizstoffe in älteren Fertighäusern:

Standardpaket:

2 Raumluftproben auf Formaldehyd
1 Raumluftprobe auf 8 Holzschutzmittel* und Fertighausgeruchsstoffe (Chloranisole, 1-Chlornaphthalin)
(*: u.a. Pentachlorphenol (PCP), Tetrachlorphenol, Lindan sowie das Abbauprodunkt gamma-Pentachlorcyclohexen (g-PCCH))

1 Raumluftprobe auf die Reizstoffe Ameisen- und Essigsäure

 

Komplettpaket:

2 Raumluftproben auf Formaldehyd
1 Raumluftprobe auf 8 Holzschutzmittel* und Fertighausgeruchsstoffe (Chloranisole, 1-Chlornaphthalin)
(*: u.a. Pentachlorphenol (PCP), Tetrachlorphenol, Lindan sowie das Abbauprodunkt gamma-Pentachlorcyclohexen (g-PCCH)
)

1 Raumluftprobe auf die Reizstoffe Ameisen- und Essigsäure
1 Hausstaubprobe auf Pestizide, PCB, Weichmacher, Tris-Phosphate, bromierte Flammschutzmittel

 

 

Das Vorkommen weiterer Schadstoffe kann selbstverständlich ebenfalls geprüft werden. Bei bereits nachweislich bekannter Schadstoffbelastung bieten wir weitere Möglichkeiten für Materialuntersuchungen zum Aufspüren von möglichen Sekundärquellen.

 

Bitte beachten Sie unser speziell auf die Untersuchung von Fertighäusern abgestimmtes Selbst-Probenahmeset!

 

 

Ihre Ansprechpartner bei Fragen zu Verfahrensweise oder Bewertung

 

Dr. Wigbert Maraun, Sonja Pfeil, Tel. 06171 / 71817