Arguk Umweltlabor GmbH

Leistungen:
Material- und Produktprüfungen

   
Das Siegel ARGUK- geprüft

Material- und Produkt-Untersuchungen

 

Angewandte Regelwerke und Standard-Arbeitsvorschriften
Soweit unter den Einzelposten keine DIN-, VDI- oder sonstige Regelwerke genannt werden, erfolgt die Untersuchung nach den Standard-Arbeitsvorschriften des ARGUK-Qualitätssicherungs-Handbuchs.

Präzision und Richtigkeit
Die nach den Standard-Arbeitsvorschriften des ARGUK-Qualitätssicherungs-Handbuchs zu erzielende Präzision liegt zwischen 2% und 12%, die Richtigkeit zwischen 85% und 115%. Die mit Screening bezeichneten Posten (= Übersichtsanalysen) enthalten bezüglich der Probenaufreinigung abkürzende Abweichungen von der zugrundeliegenden Standard-Arbeitsvorschrift. Die im Screening zu erreichende Präzision liegt deshalb zwischen 10% und 40%, die Richtigkeit zwischen 70% und 130%.

Probenvorbereitungen

sehr aufwändig

Umfasst a) das Zerlegen eines Prüfgutes in seine Einzelbestandtteile, das Beproben derselben und das Zusammenführen der Einzelproben zu einer Mischprobe mit gewichtsidentischen (10-3g) Anteilen jedes Einzelbestandteiles am Gesamtgewicht der Mischprobe sowie b) die rechnerische Ermittlung der Maximalkonzentration im Einzelbestandteil sowie deren Qualifizierung im Hinblick auf vorgegebene Toleranzen. Anfertigen einer Mischprobe (max. 5 Einzelbestandteile)

 

aufwändig

Umfasst das Zerlegen eines Prüfgutes in seine Einzelbestandteile und das Zusammenführen zu einer Mischprobe entsprechend des ungefähr proportionalen (Masse- oder Oberflächen-) Anteils jedes Einzelbestandteiles am Gesamtprüfgut. Anfertigen einer Mischprobe (max. 5 Einzelbestandteile)

 

Regulierte Stoffe

 

RoHS-Konformität

Umfasst gemäß EU-Richtlinie 2002/95/EG die Parameter Blei, Quecksilber, Cadmium, Chrom VI, Polybrom. Biphenyle [PBB], Polybromierte Diphenylether [PBDE].

[Grenzwerte: Cadmuim 0,01 Masse%; alle anderen 0,1 Masse%.]

Prüfung auf das Vorhandensein RoHS-relevanter Komponenten oberhalb 1/10 des jeweiligen Grenzwertes.

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels ICP/MS (Metalle) sowie GC/ECD (PBB/PBDE).

Verbotsphthalate

Umfasst gemäß EU-Richtl. 2005/84/EG die 6 Verbotsphthalate Di-(Ethylhexyl-)/[DEHP], Dibutyl-/[DBP], Benzylbutyl-/[BBzP], Di-i-nonyl-/[DiNP], Di-i-decyl-/[DiDP], Di-i-octylphthalat/[DiOP].

[Grenzwerte: in Summe 0,1 Masse% des Produktes]

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels GC/FID und GC/MS.

- Info: Studie zum Vorkommen und zur Expositions- und Risikoabschätzung von DEHP

PAK (EPA-Liste)

Umfasst die 16 Stoffe der EPA-Liste

 Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels GC/MS.

- Info: Polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK) bzw. Benzo[a]pyren (BaP)

Bromierte Flammschutzmittel
Umfasst gemäß ChemVerbotsV die Stoffe Pentabrom-Diphenylether [PeBDE 85, 99, 100] und Octabromdiphenylether [OBDE 196, 197, 203] sowie darüber hinaus die technischen Gemische Hexabrombiphenyl [HxBB], Octabrombiphenyl [OBB], Decabrombiphenyl [DBB].

[Grenzwerte: in Stoffe und Zubereitungen in Summe 0,1 Masse% sowie in Produkten in Summe 0,1 Masse% sowie in Teilen eines Produktes 0,1 Masse%.]

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels GC/ECD und GC/MS.

Organo-Zinn-Verbindungen

Umfasst gemäß ChemVerbotsV die Stoffe Mono-, Di-, Tributylzinn sowie Mono- und Dioctylzinn.

[Verboten als biozide Wirkstoffe sowie zur Wasseraufbereitung.]

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels GC/MS.

Kurzkettige Chlorparaffine

Umfasst gemäß ChemVerbotsV die Chlorparaffine der Kettenlängen C10-13

[Erlaubte Maximalwerte: 1,0 Masse% der Zubereitung (bezogen nur auf Metallver-/bearbeitung oder Lederbehandlung)]

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels GC/ECD.

PCB

Umfasst gemäß PCB-Abfallverordnung (2002) die Stoffe Polychlorierte Biphenyle [PCB], Polychlorierte Terphenyle [PCT], Polychlorierte Diphenylmethane [PCDM], Polybromierte Diphenylmethane [PBDM].

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels GC/ECD und GC/MS.

Info: Studie zu Vorkommen und gesundheitlicher Bedeutung von PCB

 

Endokrine Stoffe

Umfasst Nonylphenol, Bisphenol A.

[Erlaubte Maximalwerte: Nonylphenol 0,1 % der Zubereitung; Bisphenol A: -]

Methode: Flüssigextraktion. Bestimmung mittels  GC/FID und GC/MS.

- Info: Bisphenol A - Substanz mit schädlicher Wirkung auf das Hormonsystem

 

Darüber hinaus führen wir auch die Überprüfung der gesetzlichen Anforderungen bezüglich PCP, Formaldehyd, Chrom(VI), Nickelabgabe, Dimethylfumarat u.a. sowie weitergehende Schadstoff-prüfungen z.B. auf allergisierende Dispersionsfarbstoffe, perfluorierte Tenside, primäre Amine aus Azofarbstoffen oder umfassende Untersuchungen nach Bedarfsgegenständeverordnung (BedGgstV) und anderen Anforderungskatalogen durch.

 

 

Material-Emissionsprüfungen

 

Emissionen Flüchtiger Organischer Verbindungen (FOV / VOC)

Methode: Repräsentative Probeneinwaage. Dynamische Emissionsprüfung im Exsikkator. Probenahme auf Aktivkohle, DNPH-Kartusche und Florisil. Analyse mittels GC/FID und GC/ECD bzw. GC/MS sowie HPLC/UV. Kalibration und Gehaltsbestimmung über externe Standards.

Emissionen von Chlor-Anisole, Naphthaline, Phenolemissionen

Methode: Repräsentative Probeneinwaage. Dynamische Emissionsprüfung im Exsikkator. Probenahme auf Polyurethanschaum (PUF). Analyse mittels GC/FID und GC/ECD bzw. GC/MS. Kalibration und Gehaltsbestimmung über externe Standards.

 

 

 

SVHC-Prüfung und -Bewertung

 

Besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC-Stoffe)

Das ARGUK-Umweltlabor bietet Dienstleistungen zur SVHC Prüfung und Bewertung und unterstützt Unternehmen dabei, das Vorhandensein und den Umfang von SVHC-Stoffen (laut Kandidatenliste/Anhang XIV) in ihren Produkten zu bestimmen. Wir werten die verfügbaren Unterlagen aus und führen ein REACH-SVHC-Screening ihrer Produkte und Materialien durch. Werden SVHC-Stoffe identifiziert, wird eine Risikobewertung vorgenommen und es wird festgestellt, falls erforderlich durch weitere Untersuchungen, in welchem Bauteil, Bestandteil oder Material der SVHC vorhanden ist. Zusätzlich dazu kann eine Substitutionsstrategie ausgearbeitet werden. Die Ergebnisse der SVHC-Untersuchungen werden in unseren Prüfberichten in deutscher und englischer Sprache dargestellt und können als Dokumentation und Nachweis gegenüber Behörden und Kunden dienen.

- Info: Liste der besonders besorgniserregenden Stoffe (SVHC = substances of very high concern)

- Info: Produkt- und Materialprüfungen von SVHC-Stoffen nach REACH

 

 

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