Arguk Umweltlabor GmbH

Angebote Isothiazolone

   
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Allergene in Wandfarben
Isothiazolone

 

Zur Konservierung von Dispersionsfarben werden oftmals isothiazolonhaltige Biozide wie KathonÒ CG oder ParmetolÒ eingesetzt. Isothiazolone sind giftig beim Verschlucken und bei Berührung mit der Haut sowie stark haut- und schleimhautreizend. Nach Malerarbeiten mit isothiazolonhaltigen Farben gelangt die Verbindung in die Raumluft und kann dort auch noch nach Wochen allergische Reaktionen (Hautekzem, Schwellungen, Juckreiz, seltener Augen- und Schleimhautreizungen) bei sensibilisierten Personen auslösen. Das Umweltbundesamt hat daher einen vorläufigen Richtwert (RW I) von 0,05 Mikrogramm pro Kubikmeter (µg/m³) festgelegt, unterhalb dessen keine gesundheitliche Beeinträchtigung zu erwarten ist. Über 0,5 µg/m³ (RW II) besteht unverzüglicher Handlungsbedarf.

Nach Renovierungsarbeiten mit konservierten Dispersionsfarben überschreiten Innenraumluft-Konzentrationen oft den RW II und können auch nach Monaten noch über dem RW I liegen - das belegt eine eigene Studie und die einschlägige Literatur. Isothiazolone können aber auch aus anderen Quellen wie zum Beispiel Klimaanlagen stammen. Hier wird der Stoff dem Befeuchterwasser zur Konservierung zudosiert und kann kurzzeitige Spitzenwerte in den klimatisierten Räumen verursachen. Weitere isothiazolonhaltige Produkte sind Kosmetika, wässrige Sanierlösungen und Flüssig- und Tubenwaschmittel.

Isothiazolone werden oft als Gemisch einer chlorierten und einer nicht chlorierten Verbindung im Verhältnis 3:1 eingesetzt. Die Raumluft-Probenahme erfolgt unter Anwendung der Wet-Scrubber-Technik, die Analyse der Absorberlösung erfolgt mittels HPLC/UV-Detektion. Die Bestimmungsgrenze für Raumluft liegt bei 0,010 µg/m³ bei 300 L Sammelvolumen.

 

Untersuchungsleistungen

Bestimmung von zwei Komponenten:
5-Chlor-2-methyl-2,3-dihydroisothiazol-3-on und
2-Methyl-2,3-dihydroisothiazol-3-on

 

Auf Anfrage untersuchen wir auch andere Medien wie Material (Farben, Kosmetika) oder Hausstaub. In diesen Medien sind auch schwerer flüchtige Isothiazolone wie Benz-Isothiazolon gut nachweisbar.

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